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Weingut Harald Kempf - klein aber fein

Inhaber des kleinen "Bonsai-Weingutes" - wie er sich selbst an den Weintagen bei seiner Vorstellung bezeichnete - ist der aus Malsch bei Heidelberg stammende Harald Kempf. Der Weinort Malsch liegt in Nordbaden im Nordwesten des Kraichgauer Hügellandes mit Blick auf die Rheinebene und bei gutem Wetter bis in den Pfälzer Wald. Zur Gemarkung Malsch gehören ca. 120 Hekta Rebfläche. Wen es nach Malsch zieht, der sollte auch der sogenannten "Fünften Jahreszeit" nicht abgeneigt sein. Zum Fastnachtssonntag pilgern Jahr für Jahr zehntausende nach Malsch zum Umzug, der mit seinen zahlreichen Motivwagen  immer wieder sehenswert ist. So mancher "Mälscher" leidet zwischen dem "Schmutzische Dunnerschtag"  und Aschermittwoch an chronischem Schlafmangel.

Weinbau auf dem Letzenberg

Die Gemeinde Malsch wurde im Jahre 783 n.Chr. erstmals im Lorscher Codex erwähnt und gehört somit zu den ältesten Weinbaugemeinden dieses Anbaugebietes. Vermutlich haben schon die Römer auf dem 245 Meter hohen Letzenberg, dem durch seine Wallfahrtskapelle bekannten Hausberg von Malsch, Wein angebaut. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1302, als der Wormser Bischoff Eberhard seine Rechte und seinen Besitz im Dorf dem Hochstift Speyer überließ. Darunter befanden sich auch 25 Morgen Weinberge. Als Morgen wurde bis etwa 1900 die Fläche bezeichnet, die an einem Vormittag mit Hilfe eines damals üblichen einscharigen Pfluges, welcher von einem Pferde oder einem Ochsen gezogen wurde, gepflügt werden konnte. Regional wurde die Größte dieses Morgens unterschiedlich bemessen und betrug meist zwischen 2500 und  3500 m². In Norddeutschland waren es auch mal bis zu 9.000 Quadratmeter.

Alte Rebsorte vom Aussterben bedroht

Gegründet wurde das Weingut  Kempf im Jahr 2001 mit der bis dahin schon fast ausgestorbenen alten Rebsorte "Saint Laurent", die er 1999 mit einer Neuanlage in Malsch wieder einführte. "Imposant sind die hochwertigen feinen Tanine und der Bordeauxcharakter, ein Trinkvergnügen in Samt und Seide animierend mit Mokka und Minze.", schrieb Johannes Hucke im Kraichgauer Weinlesebuch. Am Anfang wurden nur Rotweine wie Saint Laurent, Spätburgunder und Dornfelder ausgebaut, später kamen die Sorten Lemberger, Cabernet Mitos und ein interessantes Cuvée dazu. Seit dem  Jahrgang 2006 wurde das Rebsortenspektrum mit den Weißweinsorten Chardonnay, Grauer Burgunder, Weißer Burgunder  und Riesling erweitert.

Arbeit im Weinberg - Handarbeit mit Leidenschaft

Harald Kempf bewirtschaftet zur Zeit nebenberuflich ca. 2,5 ha Rebfläche. Um Farbdichte und kräftige Rotweine zu erzeugen, wird der Ertrag in den Weinbergen sehr stark durch verschiedene weinbauliche Maßnahmen, wie z.B. Selection, Ausdünnen, Trauben halbieren, reduziert. Die Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen und nur gesundes und reifes Traubengut wird weiter verarbeitet. Für die Extraktion der Farb- und Gerbstoffe wird die klassische Maischegährung in kleinen Bütten zum Teil über mehrere Wochen angewandt. Die Weine werden anschließend im Edelstahl ausgebaut. Einzelne Chargen der Rotweine werden in kleinen Eichenholzfässern bis zu 24 Monaten Zeit zum Reifen gelassen.
Seine zweite Leidenschaft ist das Ausbauen edler Brände in verschiedenen kleinen neuen Holzfässer. So reift der Marc Wein- oder Apfelbrand in kleinen Eichen-, Kastanien-, Akazien- oder Maulbeerbaumfässern langsam heran.

Inhaber des kleinen "Bonsai-Weingutes" - wie er sich selbst an den Weintagen bei seiner Vorstellung bezeichnete - ist der aus Malsch bei Heidelberg stammende Harald Kempf . Der Weinort Malsch... mehr erfahren »
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Weingut Harald Kempf - klein aber fein

Inhaber des kleinen "Bonsai-Weingutes" - wie er sich selbst an den Weintagen bei seiner Vorstellung bezeichnete - ist der aus Malsch bei Heidelberg stammende Harald Kempf. Der Weinort Malsch liegt in Nordbaden im Nordwesten des Kraichgauer Hügellandes mit Blick auf die Rheinebene und bei gutem Wetter bis in den Pfälzer Wald. Zur Gemarkung Malsch gehören ca. 120 Hekta Rebfläche. Wen es nach Malsch zieht, der sollte auch der sogenannten "Fünften Jahreszeit" nicht abgeneigt sein. Zum Fastnachtssonntag pilgern Jahr für Jahr zehntausende nach Malsch zum Umzug, der mit seinen zahlreichen Motivwagen  immer wieder sehenswert ist. So mancher "Mälscher" leidet zwischen dem "Schmutzische Dunnerschtag"  und Aschermittwoch an chronischem Schlafmangel.

Weinbau auf dem Letzenberg

Die Gemeinde Malsch wurde im Jahre 783 n.Chr. erstmals im Lorscher Codex erwähnt und gehört somit zu den ältesten Weinbaugemeinden dieses Anbaugebietes. Vermutlich haben schon die Römer auf dem 245 Meter hohen Letzenberg, dem durch seine Wallfahrtskapelle bekannten Hausberg von Malsch, Wein angebaut. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1302, als der Wormser Bischoff Eberhard seine Rechte und seinen Besitz im Dorf dem Hochstift Speyer überließ. Darunter befanden sich auch 25 Morgen Weinberge. Als Morgen wurde bis etwa 1900 die Fläche bezeichnet, die an einem Vormittag mit Hilfe eines damals üblichen einscharigen Pfluges, welcher von einem Pferde oder einem Ochsen gezogen wurde, gepflügt werden konnte. Regional wurde die Größte dieses Morgens unterschiedlich bemessen und betrug meist zwischen 2500 und  3500 m². In Norddeutschland waren es auch mal bis zu 9.000 Quadratmeter.

Alte Rebsorte vom Aussterben bedroht

Gegründet wurde das Weingut  Kempf im Jahr 2001 mit der bis dahin schon fast ausgestorbenen alten Rebsorte "Saint Laurent", die er 1999 mit einer Neuanlage in Malsch wieder einführte. "Imposant sind die hochwertigen feinen Tanine und der Bordeauxcharakter, ein Trinkvergnügen in Samt und Seide animierend mit Mokka und Minze.", schrieb Johannes Hucke im Kraichgauer Weinlesebuch. Am Anfang wurden nur Rotweine wie Saint Laurent, Spätburgunder und Dornfelder ausgebaut, später kamen die Sorten Lemberger, Cabernet Mitos und ein interessantes Cuvée dazu. Seit dem  Jahrgang 2006 wurde das Rebsortenspektrum mit den Weißweinsorten Chardonnay, Grauer Burgunder, Weißer Burgunder  und Riesling erweitert.

Arbeit im Weinberg - Handarbeit mit Leidenschaft

Harald Kempf bewirtschaftet zur Zeit nebenberuflich ca. 2,5 ha Rebfläche. Um Farbdichte und kräftige Rotweine zu erzeugen, wird der Ertrag in den Weinbergen sehr stark durch verschiedene weinbauliche Maßnahmen, wie z.B. Selection, Ausdünnen, Trauben halbieren, reduziert. Die Trauben werden ausschließlich von Hand gelesen und nur gesundes und reifes Traubengut wird weiter verarbeitet. Für die Extraktion der Farb- und Gerbstoffe wird die klassische Maischegährung in kleinen Bütten zum Teil über mehrere Wochen angewandt. Die Weine werden anschließend im Edelstahl ausgebaut. Einzelne Chargen der Rotweine werden in kleinen Eichenholzfässern bis zu 24 Monaten Zeit zum Reifen gelassen.
Seine zweite Leidenschaft ist das Ausbauen edler Brände in verschiedenen kleinen neuen Holzfässer. So reift der Marc Wein- oder Apfelbrand in kleinen Eichen-, Kastanien-, Akazien- oder Maulbeerbaumfässern langsam heran.

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