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Sekt - das Getränk für besondere Anlässe

In Deutschland bezeichnet man Schaumwein umgangssprachlich als Sekt. Zum Trinken benutzt man besondere, meist langstielige Gläser. Das Wort Sekt stammt von  dem lateinischen Wort  "siccus", was trocken bedeutet. Die Ähnlichkeit mit dem französischen "seca" oder dem spanischen "seco" sind unübersehbar. Es dürfen nur solche Getränke als Sekt verkauft werden, die unter anderem bestimmte Anforderungen bezüglich Kohlensäuregehalt und Gesamtalkohol (mindestens 10 % vol.) erfüllen.

Vom Ärgernis zum Hochgenuss

Der Weinanbau in der Champagne geht auf die Römer der Antike zurück, welche die ersten Reben dort anpflanzten. So wurde jahrhundertelang der Weinbau betrieben. Im 17. Jahrhundert  versuchten die Winzer den Weißwein in Flaschen zu füllen, um ihn besser transportieren zu können. Die so zufällig entdeckte Flaschengärung machte aus dem Wein ein perlendes Getränke, das in den Anfängen besonders bei den Engländern sehr beliebt war. Den Winzer bereiteten die platzenden Flaschen und herausgedrückte Korken zunächst mehr Ärger und Probleme als Freude an dem neuen Getränk. Bereits im Jahre 1662 war bekannt, dass es auf die Menge des zugesetzten Zuckers ankam. Große Fortschritte erzielte der Mönch Dom Pérignon (1638 - 1715), der das Amt des Kellermeisters in der Benediktinerabtei Hautvillers innehatte.

Luxus mit Tradition

Es entstanden die ersten Champagner-Häuser. Die Namen der Gründer wie Nicolas Ruinart , Florenz-Ludwig Heidsieck, Peter Josef Hubert Geldermann, Johann-Joseph Krug  oder Joseph Jacob Placid Bollinger bürgen auch heute noch für Qualität. Die Gründung von Moet & Chandon fällt auf das Jahr 1743. Der Weinbergbesitzer Philippe Clicquot gründete  im Jahre 1772 einen Weinhandel. Sein Ziel war es, neue Märkte zu erschließen, worauf seine erste Reise nach Venedig führte. Nachdem sein Sohn und Nachfolger Francois im Jahre 1805 verstarb, übernahm dessen Witwe, Barbe-Nicole Clicquot, geborene Ponsardin  die Geschäftsleitung. Sie war somit die erste Frau, die ein Champagner-Haus führte und wurde so als Veuve (=Witwe) Clicquot weltbekannt. Ihre erfolgreichen Geschäftspolitik gab ihr den Namen  "Grande Dame de Champagner". Die Studien von Louis Pasteur (1822 - 1895) über den Gärprozess brachte die Herstellung entscheidend weiter. Schon bald war der Champagner ein in der ganzen Welt bekanntes und beliebtes Luxusgut. Im Friedensvertrag von Versailles 1919, der den 1. Weltkrieg beendete, wurde festgelegt, dass deutscher Schaumwein nicht mehr als Champagner vermarktet werden darf. Frankreich legte 1927 per Gesetz die französischen Anbaugebiete  fest. 

Sektsteuer für die Kriegsflotte

Doch schon vorher wurde der Schaumwein zum Gegenstand deutscher Politik. Im Reichs-Gesetzblatt vom 15 Mai 1902 wurde das Schaumweinsteuergesetz veröffentlicht. Für eine 0,75 Liter-Flasche eines aus Traubenwein hergestellten Schaumweines, welche im Durchschnitt 2,50 Mark kostete, wurden damals eine Steuer in Höhe von 50 Pfennig erhoben. Für eine 1/2 Flasche die Hälfte und für  kleinere als 230 ml  ein Viertel davon.  Die Einnahmen sollten  für die steigenden Kosten der kaiserlichen Kriegsflotte verwendet werden. Nachdem diese Steuer 1933 im Zuge der Maßnahmen gegen wie Wirtschaftskrise abgeschafft wurde, erfolgte 1939 die Wiedereinführung zur Mitfinanzierung der U-Boot-Flotte. Im Jahre 1949 ging die Schaumweinsteuer auf die neugegründete Bundesrepublik Deutschland über und hat bis heute Bestand. 
Die Sektsteuer für eine Flasche 0,75 Ltr. beträgt zur Zeit 1,02 € zzgl. Umsatzsteuer. An der Berechnungsmethode, die Hälfte für 0,375 Ltr., ein Viertel für Piccolos und das Doppelte für Magnum hat sich bis heute nichts geändert. Für die in den letzten Jahren verstärkt in Mode gekommenen Perlweine, oft Secco genannt, gilt aufgrund des geringeren Kohlensäuregehaltes ein verminderter Steuersatz. Alkoholfreier Schaumwein, der von immer mehr Sektkellereien angeboten wird, ist von der Sektsteuer ausgenommen.

Fürst von Metternich - Diplomat und Winzer

Clemens Wenceslaus Nepomuk Lothar Fürst von Metternich-Winneburg zu Beilstein (1773 - 1859) schaffte es vom Diplomat bis zum Außenminister Österreichs.  Beim Wiener Kongress zur friedlichen Neuordnung Europas nach dem Sturz Napoleons spielte er eine bedeutende Rolle. Am 1. Juli  1816 schenkte ihm Kaiser Franz I. zum Dank dafür den im Rheingau gelegenen Johannisberg mit dem darauf befindlichen Schloss, was zuvor im Besitz von Napoleon stand.
Der Johannisberg, auf dem seit dem 11. Jahrhundert vor allem Rieslingweine angebaut wurden, gilt als ältester Riesling-Weinberg der Welt. Der Metternich´schen Riesling-Sekt  feierte schon auf den Weltausstellungen 1867 in Paris und 1876 in Philadelphia internationale Erfolge.

Die Preußische Champagner-Fabrik

In Deutschlands nördlichstem Weinanbaugebiet Saale-Unstrut gründeten die Brüder Moritz und Julius Kloss zusammen mit Carl Foerster am 26. September 1856 eine Weinhandlung. Bereits im Jahr darauf  folgte die "Freyburger Champagner-Fabrik-Gesellschaft ", die seitdem Kloss & Foerster Sekt produzierte. Da französische Markennamen zur dieser Zeit in Preußen sehr in Mode waren, wurden die Produkte entsprechend benannt, z.Bsp."Crémant Rose",  "Monopol"  oder "Sillery Grand Mousseux". Die folgenden Jahren verliefen sehr erfolgreich und gipfelten in der höchsten Auszeichnung für den Kloss & Foerster Sekt anlässlich der Weltausstellung 1889 in Chicago.
Am 12. Mai 1894 musste mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz der Warenzeichen ein neuer Markenname gefunden werden. Da sie ihre Flaschen immer mit einer roten Kapsel versehen, nannten sie ihre Marke einfach "Rotkäppchen".

In Deutschland bezeichnet man Schaumwein umgangssprachlich als Sekt. Zum Trinken benutzt man besondere, meist langstielige Gläser. Das Wort Sekt stammt von  dem lateinischen... mehr erfahren »
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Sekt - das Getränk für besondere Anlässe

In Deutschland bezeichnet man Schaumwein umgangssprachlich als Sekt. Zum Trinken benutzt man besondere, meist langstielige Gläser. Das Wort Sekt stammt von  dem lateinischen Wort  "siccus", was trocken bedeutet. Die Ähnlichkeit mit dem französischen "seca" oder dem spanischen "seco" sind unübersehbar. Es dürfen nur solche Getränke als Sekt verkauft werden, die unter anderem bestimmte Anforderungen bezüglich Kohlensäuregehalt und Gesamtalkohol (mindestens 10 % vol.) erfüllen.

Vom Ärgernis zum Hochgenuss

Der Weinanbau in der Champagne geht auf die Römer der Antike zurück, welche die ersten Reben dort anpflanzten. So wurde jahrhundertelang der Weinbau betrieben. Im 17. Jahrhundert  versuchten die Winzer den Weißwein in Flaschen zu füllen, um ihn besser transportieren zu können. Die so zufällig entdeckte Flaschengärung machte aus dem Wein ein perlendes Getränke, das in den Anfängen besonders bei den Engländern sehr beliebt war. Den Winzer bereiteten die platzenden Flaschen und herausgedrückte Korken zunächst mehr Ärger und Probleme als Freude an dem neuen Getränk. Bereits im Jahre 1662 war bekannt, dass es auf die Menge des zugesetzten Zuckers ankam. Große Fortschritte erzielte der Mönch Dom Pérignon (1638 - 1715), der das Amt des Kellermeisters in der Benediktinerabtei Hautvillers innehatte.

Luxus mit Tradition

Es entstanden die ersten Champagner-Häuser. Die Namen der Gründer wie Nicolas Ruinart , Florenz-Ludwig Heidsieck, Peter Josef Hubert Geldermann, Johann-Joseph Krug  oder Joseph Jacob Placid Bollinger bürgen auch heute noch für Qualität. Die Gründung von Moet & Chandon fällt auf das Jahr 1743. Der Weinbergbesitzer Philippe Clicquot gründete  im Jahre 1772 einen Weinhandel. Sein Ziel war es, neue Märkte zu erschließen, worauf seine erste Reise nach Venedig führte. Nachdem sein Sohn und Nachfolger Francois im Jahre 1805 verstarb, übernahm dessen Witwe, Barbe-Nicole Clicquot, geborene Ponsardin  die Geschäftsleitung. Sie war somit die erste Frau, die ein Champagner-Haus führte und wurde so als Veuve (=Witwe) Clicquot weltbekannt. Ihre erfolgreichen Geschäftspolitik gab ihr den Namen  "Grande Dame de Champagner". Die Studien von Louis Pasteur (1822 - 1895) über den Gärprozess brachte die Herstellung entscheidend weiter. Schon bald war der Champagner ein in der ganzen Welt bekanntes und beliebtes Luxusgut. Im Friedensvertrag von Versailles 1919, der den 1. Weltkrieg beendete, wurde festgelegt, dass deutscher Schaumwein nicht mehr als Champagner vermarktet werden darf. Frankreich legte 1927 per Gesetz die französischen Anbaugebiete  fest. 

Sektsteuer für die Kriegsflotte

Doch schon vorher wurde der Schaumwein zum Gegenstand deutscher Politik. Im Reichs-Gesetzblatt vom 15 Mai 1902 wurde das Schaumweinsteuergesetz veröffentlicht. Für eine 0,75 Liter-Flasche eines aus Traubenwein hergestellten Schaumweines, welche im Durchschnitt 2,50 Mark kostete, wurden damals eine Steuer in Höhe von 50 Pfennig erhoben. Für eine 1/2 Flasche die Hälfte und für  kleinere als 230 ml  ein Viertel davon.  Die Einnahmen sollten  für die steigenden Kosten der kaiserlichen Kriegsflotte verwendet werden. Nachdem diese Steuer 1933 im Zuge der Maßnahmen gegen wie Wirtschaftskrise abgeschafft wurde, erfolgte 1939 die Wiedereinführung zur Mitfinanzierung der U-Boot-Flotte. Im Jahre 1949 ging die Schaumweinsteuer auf die neugegründete Bundesrepublik Deutschland über und hat bis heute Bestand. 
Die Sektsteuer für eine Flasche 0,75 Ltr. beträgt zur Zeit 1,02 € zzgl. Umsatzsteuer. An der Berechnungsmethode, die Hälfte für 0,375 Ltr., ein Viertel für Piccolos und das Doppelte für Magnum hat sich bis heute nichts geändert. Für die in den letzten Jahren verstärkt in Mode gekommenen Perlweine, oft Secco genannt, gilt aufgrund des geringeren Kohlensäuregehaltes ein verminderter Steuersatz. Alkoholfreier Schaumwein, der von immer mehr Sektkellereien angeboten wird, ist von der Sektsteuer ausgenommen.

Fürst von Metternich - Diplomat und Winzer

Clemens Wenceslaus Nepomuk Lothar Fürst von Metternich-Winneburg zu Beilstein (1773 - 1859) schaffte es vom Diplomat bis zum Außenminister Österreichs.  Beim Wiener Kongress zur friedlichen Neuordnung Europas nach dem Sturz Napoleons spielte er eine bedeutende Rolle. Am 1. Juli  1816 schenkte ihm Kaiser Franz I. zum Dank dafür den im Rheingau gelegenen Johannisberg mit dem darauf befindlichen Schloss, was zuvor im Besitz von Napoleon stand.
Der Johannisberg, auf dem seit dem 11. Jahrhundert vor allem Rieslingweine angebaut wurden, gilt als ältester Riesling-Weinberg der Welt. Der Metternich´schen Riesling-Sekt  feierte schon auf den Weltausstellungen 1867 in Paris und 1876 in Philadelphia internationale Erfolge.

Die Preußische Champagner-Fabrik

In Deutschlands nördlichstem Weinanbaugebiet Saale-Unstrut gründeten die Brüder Moritz und Julius Kloss zusammen mit Carl Foerster am 26. September 1856 eine Weinhandlung. Bereits im Jahr darauf  folgte die "Freyburger Champagner-Fabrik-Gesellschaft ", die seitdem Kloss & Foerster Sekt produzierte. Da französische Markennamen zur dieser Zeit in Preußen sehr in Mode waren, wurden die Produkte entsprechend benannt, z.Bsp."Crémant Rose",  "Monopol"  oder "Sillery Grand Mousseux". Die folgenden Jahren verliefen sehr erfolgreich und gipfelten in der höchsten Auszeichnung für den Kloss & Foerster Sekt anlässlich der Weltausstellung 1889 in Chicago.
Am 12. Mai 1894 musste mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz der Warenzeichen ein neuer Markenname gefunden werden. Da sie ihre Flaschen immer mit einer roten Kapsel versehen, nannten sie ihre Marke einfach "Rotkäppchen".

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