• Festnetz-Hotline 06222/7736004
  • Kostenloser Versand ab 99 Euro
  • Versicherter Versand mit DHL
Topseller
Pitu das Original 1 Liter Pitu das Original 1 Liter
Inhalt 1 Liter
14,99 € *
Nega Fulo 0,7 Liter Nega Fulo 0,7 Liter
Inhalt 0.7 Liter (19,70 € * / 1 Liter)
13,79 € *
CanaRio Cachaca 0,7 Liter CanaRio Cachaca 0,7 Liter
Inhalt 0.7 Liter (16,13 € * / 1 Liter)
11,29 € *
Cachaca 51 0,7 Liter Cachaca 51 0,7 Liter
Inhalt 0.7 Liter (17,99 € * / 1 Liter)
12,59 € *
Cachaca Velho Chico 1 Liter Cachaca Velho Chico 1 Liter
Inhalt 1 Liter
14,29 € *
Cachaca Mangaroca 0,7 Liter Cachaca Mangaroca 0,7 Liter
Inhalt 0.7 Liter (19,99 € * / 1 Liter)
13,99 € *
Cachaca 51 1 Liter Cachaca 51 1 Liter
Inhalt 1 Liter
15,59 € *
CanaRio Cachaca 1 Liter CanaRio Cachaca 1 Liter
Inhalt 1 Liter
13,59 € *
Filter schließen
 
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Cachaça - Zuckerrohrdestillat auf brasilianische Art

In Brasilien wird Zuckerrohr nicht nur in großen Mengen angebaut, sondern auch gern als Rohstoff für die Spirituosenherstellung verwendet. Allerdings produziert man hier daraus keinen Rum, sondern Cachaça. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass Rum meist aus Melasse gewonnen wird, während Cachaça aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft hergestellt wird. Dieser wird durch Zusatz von Wasser verdünnt. Nach Zugabe von Hefe folgt dann der Gärprozess. Dieser läuft bei industrieller Herstellung in Edelstahltanks ab und dauert 24 Stunden. In traditionellen Brennereien hingegen dauert die Gärung bis zu 36 Stunden, wobei die längere Fermentationsdauer das bessere Aufschließen der Aromen ermöglichen soll. Zur Destillation werden im industriellen Produktionsprozess Edelstahlkolonnen verwendet, in traditionellen Destillerien hingegen Kupfer-Brennblasen. Gemäß den gesetzlichen Vorschriften in Brasilien muss der Alkoholgehalt des Endprodukts wenigstens 38 und höchstens 48 Volumenprozent betragen und in Brasilien erzeugt worden sein, damit es als Cachaça bezeichnet werden darf. Destillate mit einem höheren Alkoholgehalt von bis zu 54 Volumenprozent werden unter der Bezeichnung Aguardente de cana vermarktet.

Jung oder gereift

Ein großer Teil der in Brasilien produzierten Cachaça wird jung abgefüllt und gelangt bereits kurz nach der Destillation in den Handel. In diesem Fall ist sie in der Regel klar und farblos. Reift Cachaça dagegen nach der Destillation zunächst in Fässern, kann sie auch einen gelblichen bis bräunlichen Farbton annehmen. Als Material für Fässer, in denen Cachaça gelagert wird, sind insgesamt 22 verschiedene Holzsorten zugelassen. Als gereift wird das Produkt nach mindestens einjähriger Fasslagerung bezeichnet. Werden dabei Fässer mit einem Fassungsvermögen von höchstens 700 Litern verwendet, so darf auf dem Etikett der Hinweis "envelhecida" für "gealtert" erscheinen. Auf dem internationalen Markt werden überwiegend Cachaças aus industrieller Produktion angeboten. Die Erzeugnisse der nach dem traditionellen Verfahren arbeitenden kleinen Brennereien werden dagegen überwiegend lokal und regional vertrieben und nur relativ selten exportiert. Zu den wenigen Cachaças, die nach traditioneller Art in Kupferkesseln destilliert und auch in größeren Mengen exportiert werden, zählt beispielsweise Nêga Fulô. Ein Beispiel für eine im Fass gereifte Cachaça ist Cachaça Mangaroca.

Nicht nur für Cocktails

In Deutschland und in den meisten anderen europäischen Ländern wird Cachaça überwiegend als Bestandteil von Cocktails verwendet. Der weltweit bekannteste Cocktail auf Basis von Cachaça ist die Caipirinha. Ebenfalls sehr beliebt sind verschiedene Batidas, bei denen es sich um Cachaçacocktails mit Fruchtsäften, Früchten oder Kokosmilch handelt. Zu den in Deutschland bekanntesten und wohl am häufigsten für Cachaçacocktails verwendeten Marken zählen Pitú und Cachaça 51, wobei Letztere auch die Markführerin in Brasilien ist. Neben der Verwendung als Cocktailzutat schätzen Kenner jedoch auch eine pur genossene Cachaça. Dabei bevorzugen sie in der Regel nach traditionellem Verfahren hergestellte und/oder im Fass gereifte Cachaças, da diese im Vergleich zu den industriell hergestellten und jung abgefüllten Produkten oft aromatischer sind und den charakteristischen Zuckerrohrgeschmack besser zur Geltung kommen lassen.

In Brasilien wird Zuckerrohr nicht nur in großen Mengen angebaut, sondern auch gern als Rohstoff für die Spirituosenherstellung verwendet. Allerdings produziert man hier daraus keinen... mehr erfahren »
Fenster schließen
Cachaça - Zuckerrohrdestillat auf brasilianische Art

In Brasilien wird Zuckerrohr nicht nur in großen Mengen angebaut, sondern auch gern als Rohstoff für die Spirituosenherstellung verwendet. Allerdings produziert man hier daraus keinen Rum, sondern Cachaça. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass Rum meist aus Melasse gewonnen wird, während Cachaça aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft hergestellt wird. Dieser wird durch Zusatz von Wasser verdünnt. Nach Zugabe von Hefe folgt dann der Gärprozess. Dieser läuft bei industrieller Herstellung in Edelstahltanks ab und dauert 24 Stunden. In traditionellen Brennereien hingegen dauert die Gärung bis zu 36 Stunden, wobei die längere Fermentationsdauer das bessere Aufschließen der Aromen ermöglichen soll. Zur Destillation werden im industriellen Produktionsprozess Edelstahlkolonnen verwendet, in traditionellen Destillerien hingegen Kupfer-Brennblasen. Gemäß den gesetzlichen Vorschriften in Brasilien muss der Alkoholgehalt des Endprodukts wenigstens 38 und höchstens 48 Volumenprozent betragen und in Brasilien erzeugt worden sein, damit es als Cachaça bezeichnet werden darf. Destillate mit einem höheren Alkoholgehalt von bis zu 54 Volumenprozent werden unter der Bezeichnung Aguardente de cana vermarktet.

Jung oder gereift

Ein großer Teil der in Brasilien produzierten Cachaça wird jung abgefüllt und gelangt bereits kurz nach der Destillation in den Handel. In diesem Fall ist sie in der Regel klar und farblos. Reift Cachaça dagegen nach der Destillation zunächst in Fässern, kann sie auch einen gelblichen bis bräunlichen Farbton annehmen. Als Material für Fässer, in denen Cachaça gelagert wird, sind insgesamt 22 verschiedene Holzsorten zugelassen. Als gereift wird das Produkt nach mindestens einjähriger Fasslagerung bezeichnet. Werden dabei Fässer mit einem Fassungsvermögen von höchstens 700 Litern verwendet, so darf auf dem Etikett der Hinweis "envelhecida" für "gealtert" erscheinen. Auf dem internationalen Markt werden überwiegend Cachaças aus industrieller Produktion angeboten. Die Erzeugnisse der nach dem traditionellen Verfahren arbeitenden kleinen Brennereien werden dagegen überwiegend lokal und regional vertrieben und nur relativ selten exportiert. Zu den wenigen Cachaças, die nach traditioneller Art in Kupferkesseln destilliert und auch in größeren Mengen exportiert werden, zählt beispielsweise Nêga Fulô. Ein Beispiel für eine im Fass gereifte Cachaça ist Cachaça Mangaroca.

Nicht nur für Cocktails

In Deutschland und in den meisten anderen europäischen Ländern wird Cachaça überwiegend als Bestandteil von Cocktails verwendet. Der weltweit bekannteste Cocktail auf Basis von Cachaça ist die Caipirinha. Ebenfalls sehr beliebt sind verschiedene Batidas, bei denen es sich um Cachaçacocktails mit Fruchtsäften, Früchten oder Kokosmilch handelt. Zu den in Deutschland bekanntesten und wohl am häufigsten für Cachaçacocktails verwendeten Marken zählen Pitú und Cachaça 51, wobei Letztere auch die Markführerin in Brasilien ist. Neben der Verwendung als Cocktailzutat schätzen Kenner jedoch auch eine pur genossene Cachaça. Dabei bevorzugen sie in der Regel nach traditionellem Verfahren hergestellte und/oder im Fass gereifte Cachaças, da diese im Vergleich zu den industriell hergestellten und jung abgefüllten Produkten oft aromatischer sind und den charakteristischen Zuckerrohrgeschmack besser zur Geltung kommen lassen.

Zuletzt angesehen