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Portwein, Sherry, Madeira - Grüße aus dem Süden Europas

Portwein, Sherry und Madeira fallen in die Kategorie der Dessertweine.
Diese sehr süßen Weine werden oftmals nach dem Essen, wie der Name schon verrät, zum Dessert gereicht.
Bei Portwein handelt es sich um einen portugiesischen Süßwein. 
Das Portweininstitut hat festgelegt, dass echter Portwein immer aus dem nordportugiesischen Douro-Tal stammen muss. Dieses hat eine Gesamtfläche von 250.000 ha, wovon 46.000 ha mit Reben bepflanzt sind.
Namensgeber des Portweines ist die Hafenstadt Porto, welche ebenfalls am Fluss Douro liegt.
Der Weinanbau hat im Douro-Tal eine lange Tradition: Bereits im 11. Jahrhundert ließ Heinrich von Burgund dort neue Rebsorten pflanzen, 1678 fällt dann erstmals der Begriff „Portwein“.
Englische Kaufleute haben den sogenannten „Priest-Port“ in einem Kloster entdeckt und weltweit bekannt gemacht.

Die Herstellung & der besondere Geschmack:

Die Trauben werden handverlesen und gepresst. Anschließend wird der Most zur Gärung angesetzt. Nun folgt die „Fortifizierung“ – dieser Vorgang macht den Wein erst zu Portwein – dabei wird der Gärprozess gestoppt, indem 80%iges Weindestillat hinzugefügt wird. Der nicht vergorene Restzucker der Trauben verleiht dem Portwein seinen süßen Charakter.
Jeder Portwein lagert in einem großen Fass, wo er wenig atmet und dadurch langsam reift. Dies dauert mindestens zwei und maximal sechs Jahre. Anschließend reift der Portwein entweder in einem kleinen Fass oder in einer Flasche.
Je länger ein Portwein gereift ist, desto feiner wird sein Geschmack. Junger Wein hat ein fruchtiges Aroma und eine kräftig rote Farbe, mit dem Alter erhält er verschiedenste Geschmacksnoten beispielsweise: Vanille, Gewürzen, Zitrusschalen oder Dörrobst. Auch die Farbe wandelt sich in Braun- bis hinzu Goldtönen.

Verschiedene Arten und Ihre Unterscheidung:

Portwein gibt es in vier verschiedenen Typen:

Portwein wird meist nach dem Hauptgang, wahlweise gekühlt oder bei Zimmertemperatur, zum Dessert oder zum Käse gereicht.
Serviert wird Portwein üblicherweise in einem Glas mit Tulpenform, welche nur bis zur Hälfte gefüllt sind. Dieses Glas ist zur Öffnung hin leicht verengt, was dazu führt, dass der Portwein sein Aroma voll entfalten kann.

Was ist eigentlich Sherry?

Sherry ist ein hochprozentiger andalusischer Weißwein.
Der Begriff „Sherry“ stammt von dem andalusischen Ort „Jerez de la Frontera“, welcher im Maurischen den Namen „Sherrish“ trägt.
Bekannt wurde Sherry im 18. Jahrhundert von englischen Kaufleuten.
Sherry darf nur in einer begrenzten Region hergestellt werden, welche gerade einmal 10.500 ha misst.

Einen kurzen Einblick in die Produktion:

Fast alle Sherry’s werden aus trockenem Weißwein hergestellt, der aus der Palomina-Traube gewonnen wird. Wenn die Gärung abgeschlossen ist wird der Wein mit Branntwein versetzt und erhält so einen Alkoholgehalt von etwa 15,5%. Der Jungwein reift dann zunächst etwa ein Jahr in Stahltanks. Danach wird er einem speziellen reifeverfahren unterzogen, dem sog. „Solera-Verfahren“. Dabei wird der Sherry in drei übereinander gestapelten Reihen an Eichenfässern gelagert. Die Fässer werden allerdings nur zu etwa 85% befüllt. Da die Luftfeuchtigkeit wegen der Nähe zum Meer sehr hoch ist bildet sich auf der Oberfläche des Weines eine Hefeschicht, die sog. Florhefe. Diese schützt den Wein vor der Oxidation und verleiht ihm sein charakteristisches Sherry-Aroma.
Der fertig gereifte Sherry wird immer aus der untersten Reihe abgefüllt. Die untersten Fässer werden allerdings nur zu etwa einem Drittel geleert und dann wieder mit Sherry aus der nächst höheren Reihe aufgefüllt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die oberste Reihe ganz leer ist und mit frischem Destillat aufgefüllt werden kann. Der Wein reift beim Durchlaufen der einzelnen Reihen. Also ist jeder fertig abgefüllte Sherry ein Verschnitt vieler verschiedener Altersstufen.
Die Eichenfässer, in denen der Sherry während der Reifung gelagert wird werden anschließend übrigens oftmals für die Lagerung von Whisky verwendet.

Verschiedene Sherry-Typen:

Es gibt verschiedene Sorten von Sherry. Diese entscheiden sich bezüglich Alkoholgehalt und Oxidationsgrad.

  •  Fino ist sehr trocken und schmeckt nach Mandeln
    z.B. Tio Pepe
  • Amontillado ist leicht trocken bis lieblich
  • Cream hat eine vollmundige Süße und einen samtweichen Geschmack
    z.B. Harveys Bristol Cream
  • Golden ist mild lieblich
  • Manzanilla schmeckt leicht und trocken
  • Medium ist halbtrocken und hat ein würziges Aroma
  • Oloroso schmeckt vollmundig und kräftig
  • Pale Cream ist süß mit nussigem Aroma
  • Palo Cortado hat eine elegante, frische Note
  • Pedro Ximenez wird aus angetrockneten Beeren der gleichnamigen Rebsorte gewonnen und schmeckt daher auch leicht nach Rosinen

Sherry ist sehr vielseitig: Er kann als Aperitif oder zum Dessert angeboten werden, passt aber auch zu Tapas und Fisch.

Madeira und seine Eigenschaften

Madeira ist ein Likörwein von der portugiesischen Insel Madeira.
Der Legende nach entstand der Madeirawein im 17. Jahrhundert eher zufällig durch die Schüttelbewegungen beim Transport auf dem Seeweg durch die Tropen. Die Schiffsreise hat den Reifungsprozess unterstützt und wurde daher später durch eine drei- bis fünfmonatige Lagerung bei extremer Hitze von bis zu 75° C ersetzt.
Das Instituto Do Vinho Da Madeira hat strenge Vorgaben für einen „echten“ Madeirawein. Das Anbaugebiet umfasst nur etwa 400ha. und der Madeirawein darf nur aus bestimmten Rebsorten hergestellt werden.
Durch die extreme Hanglage des Anbaugebietes ist die Bewirtschaftung fast ausschließlich Handarbeit.

Madeirawein entwickelt sich allerdings immer mehr zum Nischenprodukt – der Absatz ist seit Jahren rückläufig.

Die Entstehung dieses Likörweins

Bei der Herstellung wird der Gärprozess durch die Zufuhr eines hochprozentigen Branntweines unterbrochen. Nun folgt die Besonderheit bei der Herstellung: Der Madeirawein wie oben erwähnt für einige Monate bei extremer Hitze gelagert. Nach einer Ruhe- und Abkühlungsphase folgt anschließend der Beginn des Reifungsprozesses in Eichenfässern nach dem Solerasystem. Somit ist der Madeirawein genau wie ein Sherry ein Verschnitt verschiedener Altersklassen.

Eines der ältesten Weingüter Vinho Justino Henriques, welches beispielsweise East India Madeira Wine Fine Rich oder Madeira Justino herstellt.

Diese Sorten gibt es

Madeira wird hauptsächlich aus vier verschiedenen Rebsorten hergestellt, welche gleichzeitig dann auch Klassifizierung auf der Flasche angegeben ist:

  • Sercial ist trocken und passt gut zu Fisch
  • Verdelho ist halbtrocken und wird zu pikanten Vorspeisen wie Schinken gereicht
  • Boal ist halbsüß und ergänzt sich gut mit Weichkäse
  • Malvasia oder auch Malmsey ist süß und wird zu Desserts oder kräftigen Käsesorten serviert
Portwein, Sherry und Madeira fallen in die Kategorie der Dessertweine . Diese sehr süßen Weine werden oftmals nach dem Essen, wie der Name schon verrät, zum Dessert... mehr erfahren »
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Portwein, Sherry, Madeira - Grüße aus dem Süden Europas

Portwein, Sherry und Madeira fallen in die Kategorie der Dessertweine.
Diese sehr süßen Weine werden oftmals nach dem Essen, wie der Name schon verrät, zum Dessert gereicht.
Bei Portwein handelt es sich um einen portugiesischen Süßwein. 
Das Portweininstitut hat festgelegt, dass echter Portwein immer aus dem nordportugiesischen Douro-Tal stammen muss. Dieses hat eine Gesamtfläche von 250.000 ha, wovon 46.000 ha mit Reben bepflanzt sind.
Namensgeber des Portweines ist die Hafenstadt Porto, welche ebenfalls am Fluss Douro liegt.
Der Weinanbau hat im Douro-Tal eine lange Tradition: Bereits im 11. Jahrhundert ließ Heinrich von Burgund dort neue Rebsorten pflanzen, 1678 fällt dann erstmals der Begriff „Portwein“.
Englische Kaufleute haben den sogenannten „Priest-Port“ in einem Kloster entdeckt und weltweit bekannt gemacht.

Die Herstellung & der besondere Geschmack:

Die Trauben werden handverlesen und gepresst. Anschließend wird der Most zur Gärung angesetzt. Nun folgt die „Fortifizierung“ – dieser Vorgang macht den Wein erst zu Portwein – dabei wird der Gärprozess gestoppt, indem 80%iges Weindestillat hinzugefügt wird. Der nicht vergorene Restzucker der Trauben verleiht dem Portwein seinen süßen Charakter.
Jeder Portwein lagert in einem großen Fass, wo er wenig atmet und dadurch langsam reift. Dies dauert mindestens zwei und maximal sechs Jahre. Anschließend reift der Portwein entweder in einem kleinen Fass oder in einer Flasche.
Je länger ein Portwein gereift ist, desto feiner wird sein Geschmack. Junger Wein hat ein fruchtiges Aroma und eine kräftig rote Farbe, mit dem Alter erhält er verschiedenste Geschmacksnoten beispielsweise: Vanille, Gewürzen, Zitrusschalen oder Dörrobst. Auch die Farbe wandelt sich in Braun- bis hinzu Goldtönen.

Verschiedene Arten und Ihre Unterscheidung:

Portwein gibt es in vier verschiedenen Typen:

Portwein wird meist nach dem Hauptgang, wahlweise gekühlt oder bei Zimmertemperatur, zum Dessert oder zum Käse gereicht.
Serviert wird Portwein üblicherweise in einem Glas mit Tulpenform, welche nur bis zur Hälfte gefüllt sind. Dieses Glas ist zur Öffnung hin leicht verengt, was dazu führt, dass der Portwein sein Aroma voll entfalten kann.

Was ist eigentlich Sherry?

Sherry ist ein hochprozentiger andalusischer Weißwein.
Der Begriff „Sherry“ stammt von dem andalusischen Ort „Jerez de la Frontera“, welcher im Maurischen den Namen „Sherrish“ trägt.
Bekannt wurde Sherry im 18. Jahrhundert von englischen Kaufleuten.
Sherry darf nur in einer begrenzten Region hergestellt werden, welche gerade einmal 10.500 ha misst.

Einen kurzen Einblick in die Produktion:

Fast alle Sherry’s werden aus trockenem Weißwein hergestellt, der aus der Palomina-Traube gewonnen wird. Wenn die Gärung abgeschlossen ist wird der Wein mit Branntwein versetzt und erhält so einen Alkoholgehalt von etwa 15,5%. Der Jungwein reift dann zunächst etwa ein Jahr in Stahltanks. Danach wird er einem speziellen reifeverfahren unterzogen, dem sog. „Solera-Verfahren“. Dabei wird der Sherry in drei übereinander gestapelten Reihen an Eichenfässern gelagert. Die Fässer werden allerdings nur zu etwa 85% befüllt. Da die Luftfeuchtigkeit wegen der Nähe zum Meer sehr hoch ist bildet sich auf der Oberfläche des Weines eine Hefeschicht, die sog. Florhefe. Diese schützt den Wein vor der Oxidation und verleiht ihm sein charakteristisches Sherry-Aroma.
Der fertig gereifte Sherry wird immer aus der untersten Reihe abgefüllt. Die untersten Fässer werden allerdings nur zu etwa einem Drittel geleert und dann wieder mit Sherry aus der nächst höheren Reihe aufgefüllt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die oberste Reihe ganz leer ist und mit frischem Destillat aufgefüllt werden kann. Der Wein reift beim Durchlaufen der einzelnen Reihen. Also ist jeder fertig abgefüllte Sherry ein Verschnitt vieler verschiedener Altersstufen.
Die Eichenfässer, in denen der Sherry während der Reifung gelagert wird werden anschließend übrigens oftmals für die Lagerung von Whisky verwendet.

Verschiedene Sherry-Typen:

Es gibt verschiedene Sorten von Sherry. Diese entscheiden sich bezüglich Alkoholgehalt und Oxidationsgrad.

  •  Fino ist sehr trocken und schmeckt nach Mandeln
    z.B. Tio Pepe
  • Amontillado ist leicht trocken bis lieblich
  • Cream hat eine vollmundige Süße und einen samtweichen Geschmack
    z.B. Harveys Bristol Cream
  • Golden ist mild lieblich
  • Manzanilla schmeckt leicht und trocken
  • Medium ist halbtrocken und hat ein würziges Aroma
  • Oloroso schmeckt vollmundig und kräftig
  • Pale Cream ist süß mit nussigem Aroma
  • Palo Cortado hat eine elegante, frische Note
  • Pedro Ximenez wird aus angetrockneten Beeren der gleichnamigen Rebsorte gewonnen und schmeckt daher auch leicht nach Rosinen

Sherry ist sehr vielseitig: Er kann als Aperitif oder zum Dessert angeboten werden, passt aber auch zu Tapas und Fisch.

Madeira und seine Eigenschaften

Madeira ist ein Likörwein von der portugiesischen Insel Madeira.
Der Legende nach entstand der Madeirawein im 17. Jahrhundert eher zufällig durch die Schüttelbewegungen beim Transport auf dem Seeweg durch die Tropen. Die Schiffsreise hat den Reifungsprozess unterstützt und wurde daher später durch eine drei- bis fünfmonatige Lagerung bei extremer Hitze von bis zu 75° C ersetzt.
Das Instituto Do Vinho Da Madeira hat strenge Vorgaben für einen „echten“ Madeirawein. Das Anbaugebiet umfasst nur etwa 400ha. und der Madeirawein darf nur aus bestimmten Rebsorten hergestellt werden.
Durch die extreme Hanglage des Anbaugebietes ist die Bewirtschaftung fast ausschließlich Handarbeit.

Madeirawein entwickelt sich allerdings immer mehr zum Nischenprodukt – der Absatz ist seit Jahren rückläufig.

Die Entstehung dieses Likörweins

Bei der Herstellung wird der Gärprozess durch die Zufuhr eines hochprozentigen Branntweines unterbrochen. Nun folgt die Besonderheit bei der Herstellung: Der Madeirawein wie oben erwähnt für einige Monate bei extremer Hitze gelagert. Nach einer Ruhe- und Abkühlungsphase folgt anschließend der Beginn des Reifungsprozesses in Eichenfässern nach dem Solerasystem. Somit ist der Madeirawein genau wie ein Sherry ein Verschnitt verschiedener Altersklassen.

Eines der ältesten Weingüter Vinho Justino Henriques, welches beispielsweise East India Madeira Wine Fine Rich oder Madeira Justino herstellt.

Diese Sorten gibt es

Madeira wird hauptsächlich aus vier verschiedenen Rebsorten hergestellt, welche gleichzeitig dann auch Klassifizierung auf der Flasche angegeben ist:

  • Sercial ist trocken und passt gut zu Fisch
  • Verdelho ist halbtrocken und wird zu pikanten Vorspeisen wie Schinken gereicht
  • Boal ist halbsüß und ergänzt sich gut mit Weichkäse
  • Malvasia oder auch Malmsey ist süß und wird zu Desserts oder kräftigen Käsesorten serviert
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