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Deutscher Whisky: "Feuerwasser" made in Germany

Deutschland ist zwar kein klassisches Whisky-Land, doch gibt es mittlerweile auch eine beachtliche Anzahl von deutschen Destillerien, die sich entweder ausschließlich der Whiskyherstellung verschrieben oder ihr Produktsortiment zumindest um einen Whisky ergänzt haben. Insgesamt soll es sich dabei inzwischen bereits um rund 300 Brennereien handeln, wobei der größte Teil davon auf Klein- und Kleinstbetriebe entfällt. Doch auch große und seit Jahrzehnten renommierte deutsche Spirituosenhersteller wie beispielsweise Ziegler haben inzwischen erfolgreich eigene Whiskys auf den Markt gebracht. Nicht selten ist die Whiskyproduktion für die deutschen Brennereien nur ein Nischen- oder Nebengeschäft, das allerdings einige durchaus beachtenswerte Destillate hervorgebracht hat. Viele deutschen Whiskyanbieter haben erst nach der Jahrtausendwende die Produktion aufgenommen, doch gibt es auch deutsche Whiskys mit längerer Tradition. Bei einigen der bekanntesten deutschen Whiskys mit relativ starker Marktpräsenz handelt es sich allerdings nicht um deutsche Destillate, sondern um Blends von ausländischen Whiskys mit Bränden aus anderen Getreiden.

Vom Bierbrauwasser zum Rothaus Whisky

Ein Beispiel für einen deutschen Whisky ist der Black Forest Single Malt, der von der Anfang des 20. Jahrhunderts in Oppenau gegründeten Destillerie Kammer-Kirsch (heutiger Sitz in Karlsruhe) hergestellt und über die Badische Staatsbrauerei Rothaus vermarktet wird. Rothaus Whisky wird unter Verwendung desselben weichen Brauwassers hergestellt, das auch zum Brauen von Tannenzäpfle-Bier dient. Wenn Sie die Aromen eines Rothaus Black Forst Single Malt Whisky lieben, es aber ein wenig milder mögen, ist der Black Forest Cream, ein unter Verwendung dieses Whiskys hergestellter Whisky-Sahne-Likör, möglicherweise eine interessante Alternative für Sie. Rothaus Black Forest Whisky wird übrigens auch in verschiedenen limitierten Sondereditionen angeboten, so beispielsweise 2015 als Madeira Wood Finish.

Ein weiterer klangvoller Name der noch jungen deutschen Whisky-Szene ist Slyrs. Auch wenn er auf den ersten Blick problemlos als irisch oder schottisch durchgehen könnte, bezeichnet dieser Name doch ein bayerisches Destillat. Die Produktpalette der Destillerie in Schliersee umfasst mittlerweile einen zwölf Jahre alten Single Malt ebenso wie einen Whisky-Likör und verschiedene Whiskys, die ihren besonderen Charakter der Reifung in Sherry-. Portwein- oder Sauternes-Fässern verdanken.

Wenn der Obstbrenner zum Single Malt Experte wird

Der Hersteller von Ziegler Aureum dürfte Spirituosenkennern vor allem wegen seiner zahlreichen edlen Obstbrände ein Begriff sein. Doch der Whisky aus dem Hause Ziegler weiß ebenso zu überzeugen. Seine Besonderheit besteht darin, dass bei der Destillation - ebenso wie bei den Obstbränden - der Vor- und Nachlauf nicht verwendet wird, sondern lediglich das Herzstück zur Reifung in die entsprechenden Fässer abgefüllt wird. Geschmacklich zeichnen den Aureum malzige Aromen, Bisquittöne und eine florale Note aus.

Da viele deutsche Whiskys nur in kleinen Mengen und in besonders aufwändigen Herstellungsverfahren produziert werden, sind sie in der Regel zu schade, um sie für Cocktails zu verwenden. Vielmehr empfiehlt es sich, sie angenehm temperiert und pur zu genießen.

Deutschland ist zwar kein klassisches Whisky -Land, doch gibt es mittlerweile auch eine beachtliche Anzahl von deutschen Destillerien , die sich entweder ausschließlich der... mehr erfahren »
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Deutscher Whisky: "Feuerwasser" made in Germany

Deutschland ist zwar kein klassisches Whisky-Land, doch gibt es mittlerweile auch eine beachtliche Anzahl von deutschen Destillerien, die sich entweder ausschließlich der Whiskyherstellung verschrieben oder ihr Produktsortiment zumindest um einen Whisky ergänzt haben. Insgesamt soll es sich dabei inzwischen bereits um rund 300 Brennereien handeln, wobei der größte Teil davon auf Klein- und Kleinstbetriebe entfällt. Doch auch große und seit Jahrzehnten renommierte deutsche Spirituosenhersteller wie beispielsweise Ziegler haben inzwischen erfolgreich eigene Whiskys auf den Markt gebracht. Nicht selten ist die Whiskyproduktion für die deutschen Brennereien nur ein Nischen- oder Nebengeschäft, das allerdings einige durchaus beachtenswerte Destillate hervorgebracht hat. Viele deutschen Whiskyanbieter haben erst nach der Jahrtausendwende die Produktion aufgenommen, doch gibt es auch deutsche Whiskys mit längerer Tradition. Bei einigen der bekanntesten deutschen Whiskys mit relativ starker Marktpräsenz handelt es sich allerdings nicht um deutsche Destillate, sondern um Blends von ausländischen Whiskys mit Bränden aus anderen Getreiden.

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Ein Beispiel für einen deutschen Whisky ist der Black Forest Single Malt, der von der Anfang des 20. Jahrhunderts in Oppenau gegründeten Destillerie Kammer-Kirsch (heutiger Sitz in Karlsruhe) hergestellt und über die Badische Staatsbrauerei Rothaus vermarktet wird. Rothaus Whisky wird unter Verwendung desselben weichen Brauwassers hergestellt, das auch zum Brauen von Tannenzäpfle-Bier dient. Wenn Sie die Aromen eines Rothaus Black Forst Single Malt Whisky lieben, es aber ein wenig milder mögen, ist der Black Forest Cream, ein unter Verwendung dieses Whiskys hergestellter Whisky-Sahne-Likör, möglicherweise eine interessante Alternative für Sie. Rothaus Black Forest Whisky wird übrigens auch in verschiedenen limitierten Sondereditionen angeboten, so beispielsweise 2015 als Madeira Wood Finish.

Ein weiterer klangvoller Name der noch jungen deutschen Whisky-Szene ist Slyrs. Auch wenn er auf den ersten Blick problemlos als irisch oder schottisch durchgehen könnte, bezeichnet dieser Name doch ein bayerisches Destillat. Die Produktpalette der Destillerie in Schliersee umfasst mittlerweile einen zwölf Jahre alten Single Malt ebenso wie einen Whisky-Likör und verschiedene Whiskys, die ihren besonderen Charakter der Reifung in Sherry-. Portwein- oder Sauternes-Fässern verdanken.

Wenn der Obstbrenner zum Single Malt Experte wird

Der Hersteller von Ziegler Aureum dürfte Spirituosenkennern vor allem wegen seiner zahlreichen edlen Obstbrände ein Begriff sein. Doch der Whisky aus dem Hause Ziegler weiß ebenso zu überzeugen. Seine Besonderheit besteht darin, dass bei der Destillation - ebenso wie bei den Obstbränden - der Vor- und Nachlauf nicht verwendet wird, sondern lediglich das Herzstück zur Reifung in die entsprechenden Fässer abgefüllt wird. Geschmacklich zeichnen den Aureum malzige Aromen, Bisquittöne und eine florale Note aus.

Da viele deutsche Whiskys nur in kleinen Mengen und in besonders aufwändigen Herstellungsverfahren produziert werden, sind sie in der Regel zu schade, um sie für Cocktails zu verwenden. Vielmehr empfiehlt es sich, sie angenehm temperiert und pur zu genießen.

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